Personen

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Jun.-Prof. Dr. Jenny Schrödl
Leiterin

Jenny Schrödl ist seit Januar 2015  Juniorprofessorin für Theaterwissenschaft (mit dem Schwerpunkt Gegenwartstheater und Performancekunst) am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin und leitet die Junior Research Group „Kunst-Paare. Beziehungsdynamiken und Geschlechterverhältnisse in den Künsten“. Im Rahmen des SFB „Kulturen des Performativen“ promovierte Jenny Schrödl mit einer Studie zur Ästhetik der Stimme im postdramatischen Theater. Von 2011 bis 2013 war sie als Koordinatorin in verschiedenen genderorientierten Forschungsverbünden der FU und HU Berlin tätig. Seit 2014 ist sie Leiterin der Arbeitsgruppe “Gender” der Gesellschaft für Theaterwissenschaft e.V. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören u.a.: Gegenwartstheater und Performancekunst; Theorie und Ästhetik der Stimme; Ästhetische Erfahrungs- und Wahrnehmungsforschung sowie Gender/Queer Theorie und Performance.

Publikationen (Auswahl): Vokale Intensitäten. Zur Ästhetik der Stimme im postdramatischen Theater, Bielefeld: transcript 2012; Stimm-Welten. Philosophische, medientheoretische und ästhetische Perspektiven (hrsg. mit D. Kolesch und V. Pinto), Bielefeld: transcript 2009; Mehr als Schein. Ästhetik der Oberfläche in Film, Kunst, Literatur und Theater (hrsg. mit Gruppe Oberflächenphänomene der Universität Zürich), Zürich/Berlin: diaphanes 2008; Kunst-Stimmen (hrsg. mit D. Kolesch), Berlin: Theater der Zeit 2004.

Kontakt: j.schroedl@fu-berlin.de

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Dr. Magdalena Beljan
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Magdalena Beljan ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsbereich „Geschichte der Gefühle“ am Max Planck Institut für Bildungsforschung in Berlin. Sie hat Literatur, Geschichte und Texttechnologie in Bielefeld und Antwerpen (Belgien) studiert und 2010 in Luxemburg mit einer Arbeit zur Geschichte männlicher Homosexualität promoviert. Im Anschluss hat sie als PostDoc-Stipendiatin an einem Projekt zu ambivalenten Emotionen im Umgang mit Aids und HIV in der BRD gearbeitet. In ihrem Projekt „Love Works“ fragt sie nun nach dem Wechselverhältnis von Arbeit und Liebe bei Künstlerpaaren im 19. und 20. Jahrhundert. Magdalena Beljan ist im Herausgeberkollektiv des Online Journals „body politics. Zeitschrift für Körpergeschichte“ und Mitglied des Arbeitskreis für Körpergeschichte.

Publikationen (Auswahl): Sexuelle Revolution? Zur Geschichte der Sexualität im deutschsprachigen Raum seit den 1960er Jahren (hrsg. mit P.-P. Bänziger, F. X. Eder und P. Eitler), Bielefeld: transcript 2015; Learning how to feel: Children’s literature and the history of emotional socialization, 1870 – 1970 (hrsg. mit U. Frevert et al.), Oxford: Oxford University Press 2014; Rosa Zeiten? Eine Geschichte der Subjektivierung männlicher Homosexualität in den 1970er und 1980er Jahren der BRD, Bielefeld: transcript 2014.

Kontakt: magdalena.beljan@posteo.de

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Maxi Grotkopp, M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Maxi Grotkopp studierte Theaterwissenschaft, Neuere Deutsche Literatur und Philosophie an der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin. In ihrer Abschlussarbeit („Der Pirat als (A)Topos des kulturellen Imaginären“) widmete sie sich einer interdisziplinären Kulturgeschichte und intermedialen Analyse der Figur des Piraten. Seit Februar 2015 ist sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Junior Research Group „Kunst-Paare. Beziehungsdynamiken und Geschlechterverhältnisse in den Künsten.“ Ihr Forschungsprojekt untersucht die Arbeiten und Beziehungsexperimente der Performance-Künstler Marina Abramović und Ulay. Zu ihren Forschungsinteressen gehören neben der Performance- und Gendertheorie insbesondere Fragen der Ästhetischen Theorie in Bezug auf Politische Philosophie und Medienästhetik.

Publikationen: „’Daß ich eins und doppelt bin’: Ähnliche Differenzen bei Abramović und Ulay“ in: Friedemann Kreuder, Ellen Koban, Hanna Voss (Hg.): Re/Produktionsmaschine Kunst. Kategorisierungen des Körpers in den Darstellenden Künsten. Bielefeld: Transcript (im Erscheinen).

Kontakt: maxi.grotkopp@fu-berlin.de

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Malwina Miziarska
Studentische Hilfskraft

Malwina Miziarska, geboren in Warschau, hat Theaterwissenschaft an der Theaterakademie in Warschau im Bachelor- und Masterstudiengang studiert. Seit 2012 lebt sie in Berlin. Zunächst studierte sie an der Freien Universität Berlin  als Erasmusstudentin am Institut für Theaterwissenschaft und wurde dann zum Masterstudiengang in Theaterwissenschaft zugelassen. Zurzeit konzentriert sie sich auf ihre Masterarbeit auf Polnisch, die sich mit dem Thema “Theater und Popkultur” beschäftigt. Neben der Performance- und Gendertheorie, interessiert sie sich für die Erforschung  des deutschen und polnischen Gegenwartstheaters sowie deren Ähnlichkeiten und Unterschiede. Ebenfalls von Interesse sind für Malwina Familienkonstellationen in Polen und  Deutschland – insbesondere in Bezug auf politische und historische Aspekte.

Kontakt: m.miziarska@fu-berlin.de